Termin mit Justyna

Ratgeber · SEO und KI

SEO vs. GEO: Was ist der Unterschied?

Datenstand: eigene Messung vom 2.10.2026. Quellen von Google, OpenAI, Perplexity und Microsoft geprüft am 4.10.2026. Autor: Kacper Rękawek, FastLanding.io, Gliwice (Polen).

Kurz gesagt: GEO ersetzt SEO nicht, sondern ist SEO mit Blick auf KI-Antworten. Google schreibt in seinem Leitfaden vom 10.07.2026, dass die Optimierung für die generative KI-Suche aus Sicht der Google-Suche weiterhin SEO ist. Der Unterschied liegt im Ergebnis: Statt zehn Links sieht Ihr Kunde eine Antwort mit wenigen Quellen, und bei deutschen Fragen stammten diese Quellen in unserer Messung vom 2.10.2026 vor allem aus Agentur-Ratgebern und Branchenverzeichnissen.

Begriffe: GEO, Geo-SEO, KI-SEO und AEO

SEO (Suchmaschinenoptimierung): Ihre Seiten sollen gefunden, verstanden und angezeigt werden.

GEO (Generative Engine Optimization): SEO mit dem Ziel, als Quelle in KI-Antworten zu erscheinen. Gemeint sind ChatGPT, Perplexity, Gemini, Microsoft Copilot sowie die Übersichten mit KI (englisch: AI Overviews) und der KI-Modus in der Google-Suche.

Geo-SEO: Hier ist Vorsicht geboten. Manche meinen damit lokales SEO, also Sichtbarkeit bei Suchen mit Ortsbezug wie „Steuerberater Köln“. In diesem Artikel geht es um GEO im Sinne von KI-Antworten.

KI-SEO: Der Begriff steht für zwei verschiedene Dinge: SEO für KI-Antworten (also GEO) oder SEO-Arbeit mit KI-Werkzeugen. Hier geht es um das Erste.

AEO (Answer Engine Optimization): ein älterer Begriff mit ähnlichem Ziel. Eine fertige Antwort liefern, die eine Suchmaschine oder ein Assistent übernehmen kann.

Der Begriff GEO stammt aus einer Forschungsarbeit von 2023 (Aggarwal u. a., veröffentlicht auf der Konferenz KDD 2024). Google erklärt GEO und AEO in seinem Leitfaden und hält fest: Für die Google-Suche ist das weiterhin SEO.

Warum das Thema für kleine und mittlere Unternehmen zählt: Laut einer Bitkom-Umfrage (Pressemitteilung vom 28.04.2026, 1.003 Befragte) nutzen 58 % der Menschen in Deutschland ab 16 Jahren KI. Von ihnen nutzen 71 % ChatGPT, 50 % Gemini und 43 % Copilot. Ihre Kunden stellen also einen Teil ihrer Fragen nicht mehr nur in der Google-Suche.

Was gleich bleibt

  • Dieselben Ranking-Systeme. KI-Übersichten und KI-Modus beruhen laut Google auf den Kernsystemen für Ranking und Qualität der Suche und greifen auf den Google-Index zurück (Leitfaden zu generativen KI-Funktionen, Stand 10.07.2026).
  • Dieselbe Voraussetzung. Eine Seite muss indexiert sein und mit einem Textausschnitt erscheinen dürfen. Was Google nicht kennt, landet nicht in einer KI-Übersicht.
  • Dieselbe Regel für Inhalte. Google empfiehlt Inhalte, die über Allgemeinwissen hinausgehen: eigene Erfahrung, eigene Sichtweise, eigene Daten. Laut Google wirkt das langfristig wahrscheinlich stärker als jeder andere Tipp im Leitfaden.
  • Derselbe Zugang für Crawler. OpenAI trennt den Crawler OAI-SearchBot, mit dem Seiten in der ChatGPT-Suche erscheinen, vom Trainings-Crawler GPTBot. Perplexity empfiehlt, PerplexityBot zuzulassen, wenn Sie in den Ergebnissen erscheinen möchten, und nutzt ihn nach eigener Aussage nicht für das Training von KI-Modellen (Dokumentation beider Anbieter, geprüft am 4.10.2026). Wer diese Crawler sperrt, fehlt in den Quellen.

Was sich unterscheidet

Klassisches SEOGEO in KI-Antworten
Was Ihr Kunde siehteine Liste mit Linkseine Antwort mit einigen Quellen
Wie viele Plätzemeist zehn Ergebnisse auf der ersten Seitein unserer Messung im Schnitt 3,1 (Gemini) bis 8,6 (Perplexity) Domains pro Antwort
Woher die Seiten kommenGoogle-IndexGoogle: eigener Index; Copilot: Bing-Index; ChatGPT: eigener Crawler und Suchpartner; Perplexity: eigener Index
Wie gesucht wirdeine Suchanfragedas Modell zerlegt die Frage in mehrere verwandte Suchanfragen; Google nennt das „Query Fan-out“
Wie man misstSearch Console: Klicks, Positionen, SuchanfragenSearch Console: Bericht zu generativer KI, bisher ohne Klicks und Suchanfragen; Bing Webmaster Tools: Zitate in Copilot; ChatGPT, Perplexity, Gemini: kein offizieller Bericht für Unternehmen
Rolle der Markevor allem Ihre eigene Websiteauch, was andere über Sie schreiben, und ob die KI Sie mit ähnlich benannten Firmen verwechselt

Bing ist kein Nebenschauplatz mehr

Copilot baut auf dem Bing-Index auf. Seit dem 10.02.2026 zeigt Bing Webmaster Tools im Bericht „AI Performance“ (öffentliche Vorschau), wie oft Ihre Seiten in KI-Antworten zitiert werden, welche Seiten das sind und auf welche Suchanfragen sich die Antworten stützen. Laut Microsoft umfasst der Bericht Copilot, KI-Zusammenfassungen in Bing und „ausgewählte Partner-Integrationen“, ohne diese zu nennen. Google ist nicht enthalten.

Es wird weniger geklickt

Das Pew Research Center (22.07.2025, 900 Erwachsene in den USA, Daten aus März 2025) hat gemessen: Mit KI-Zusammenfassung klickten Nutzer in 8 % der Besuche auf ein Ergebnis, ohne Zusammenfassung in 15 %. Auf einen Link in der Zusammenfassung selbst klickte 1 %. Das sind US-Daten, aber die Richtung ist klar: Bei Informationsfragen zählt es mehr, als Quelle genannt zu werden.

Was wir am 2.10.2026 gemessen haben

Am 2. Oktober 2026 haben wir 75 Fragen in sechs KI-Diensten gestellt, je 15 auf Polnisch, Deutsch, Englisch, Chinesisch und Arabisch. Den KI-Modus von Google konnten wir dabei nur für eine polnische Frage abfragen. Die deutschen Fragen sind typische Fragen kleiner Unternehmen, zum Beispiel „Website erstellen lassen Kosten kleine Firma“, „SEO Audit Kosten“, „GEO Optimierung Agentur Kosten“, „Wie wird mein Unternehmen von ChatGPT empfohlen“, „llms.txt erstellen lassen“ und „KI Sichtbarkeit prüfen Unternehmen“. 14 Fragen enthalten keinen Firmennamen, eine fragt direkt nach uns („FastLanding Erfahrungen“). Jede Frage lief in einem neuen Chat, ohne Anmeldung und ohne Verlauf.

Ergebnis für Deutsch: Bei den 14 Fragen ohne Firmennamen hat keiner der fünf gemessenen Dienste fastlanding.io als Quelle genannt: weder Google KI-Übersichten noch Copilot, ChatGPT, Perplexity oder Gemini. Den KI-Modus von Google haben wir für deutsche Fragen nicht gemessen. Unsere ersten deutschen Seiten waren erst seit dem 29. und 30.09.2026 im Google-Index. Das ist also ein Ausgangswert, kein Urteil.

Wer stattdessen zitiert wurde

FragetypTypische Quellen in den Antworten
Kosten (Website, Landingpage, SEO-Audit, Relaunch)vor allem Kosten-Ratgeber deutscher Agenturen
„Webdesign Agentur Polen“Firmen von den oberen Plätzen der Clutch-Rankings
„KI Sichtbarkeit prüfen Unternehmen“bei ChatGPT und Copilot kostenlose Prüf-Tools, darunter ein KI-Sichtbarkeits-Check von Gelbe Seiten; sonst Ratgeber
„Wie wird mein Unternehmen von ChatGPT empfohlen“vor allem Blogs von Agenturen; ChatGPT selbst nannte keine einzige Quelle
„llms.txt erstellen lassen“Generator-Websites und SEO-Ratgeber

Fünf Beobachtungen

Daraus ergeben sich fünf Beobachtungen, die für viele kleine Unternehmen gelten dürften.

  1. Verzeichnisse sind bei deutschen Fragen eine Hauptquelle

    clutch.co, ein Verzeichnis für B2B-Dienstleister, war die einzige Domain, die bei deutschen Fragen von ChatGPT, Perplexity, Gemini und Copilot gleichermaßen zitiert wurde. Daneben tauchten Herold (Österreich) und Gelbe Seiten auf. Bei der Frage nach einer Webdesign-Agentur in Polen nannten ChatGPT, Perplexity und Gemini Firmen, die in den Clutch-Rankings weit oben stehen, und zwar auf Deutsch, Englisch und Chinesisch fast dieselben.

  2. Zum Thema GEO gibt es noch wenige gute deutsche Quellen

    Bei „GEO Optimierung Agentur Kosten“ hatten fünf von sechs Quellen, die Perplexity angab, keinen erkennbaren Bezug zu GEO, darunter eine Präsentation und eine Künstlerseite in einem Musikdienst. Bei „Wie wird mein Unternehmen von ChatGPT empfohlen“ antwortete ChatGPT ganz ohne Quelle. Das Feld ist neu. Wer hier belegte, datierte Inhalte veröffentlicht, hat eine echte Chance.

  3. Konkrete Seiten mit Preisen werden zitiert, auch von kleinen Firmen

    Auf Polnisch, wo unsere Seiten länger im Index sind, hat Perplexity vier unserer Ratgeber als Quelle genannt, einen davon an erster Stelle. Alle vier beantworten genau eine Frage und nennen unsere eigenen Preise. Bei den deutschen Kostenfragen zitierten die Dienste ebenfalls vor allem Kosten-Ratgeber von Agenturen. Perplexity nannte im Schnitt 8,6 Domains pro Antwort, ChatGPT 3,4 und Gemini 3,1. Gemini gab bei 17 von 75 Antworten gar keine Quelle an. Die meisten Plätze für kleinere Websites gibt es also bei Perplexity.

  4. KI-Dienste lesen Impressum und „Über uns“

    Bei „FastLanding Erfahrungen“ hat ChatGPT uns richtig beschrieben, mit Angaben aus unserem Impressum und unserer Seite „Über uns“. Gemini nannte uns als eine von drei möglichen Bedeutungen und zitierte dabei unsere Seite zur GEO-Optimierung. Die Google KI-Übersicht erkannte uns ebenfalls. Perplexity fand „keine verlässlichen Informationen“, und Copilot verwechselte uns mit zwei ähnlich benannten Anbietern. ChatGPT wies außerdem darauf hin, dass es kaum unabhängige Bewertungen zu uns gibt. Für Sie heißt das: Ihr Impressum ist nicht nur Pflicht, sondern auch eine Datenquelle für KI. Name, Anschrift, Ansprechpartner und Leistungen sollten dort, auf „Über uns“, im Google-Unternehmensprofil und in Verzeichnissen gleich lauten.

  5. Bei „Wen soll ich beauftragen?“ entscheiden Profile und Bewertungen

    Inhalte auf Ihrer Website reichen für Fragen wie „Wie funktioniert das?“ und „Was kostet das?“, wenn sie konkret und indexiert sind. Für Fragen wie „Welche Firma?“ oder „Ist dieser Anbieter seriös?“ greifen die Dienste auf Verzeichnisse, Karteneinträge und Bewertungen zurück. In unserer polnischen Stichprobe beantwortete ChatGPT die Frage nach einer Webdesign-Firma in unserer Stadt mit einer Liste lokaler Firmen aus der Kartensuche, samt Sternen und Anzahl der Bewertungen. Uns nannte keiner der Dienste.

Was KMU jetzt zuerst tun sollten

  1. Indexierung prüfen, bei Google und Bing

    Nutzen Sie in der Google Search Console die URL-Prüfung für Ihre wichtigsten Seiten. Melden Sie Ihre Website in den Bing Webmaster Tools an und nutzen Sie IndexNow.

  2. KI-Suchcrawler nicht aussperren

    Lassen Sie in Ihrer robots.txt OAI-SearchBot (ChatGPT-Suche) und PerplexityBot zu. GPTBot und Google-Extended betreffen das Training von KI-Modellen: Das ist eine eigene Entscheidung. Google-Extended hat laut Google keinen Einfluss auf Aufnahme oder Ranking in der Google-Suche.

  3. Impressum, „Über uns“ und Kontakt abgleichen

    Gleicher Firmenname, gleiche Anschrift, gleiche Ansprechpartner, ein Link zu Ihren Preisen. Dieselben Angaben im Google-Unternehmensprofil.

  4. Google-Unternehmensprofil anlegen, wenn Sie lokal arbeiten

    Fragen mit Ortsbezug beantworten KI-Dienste oft mit Einträgen aus der Kartensuche. Eine Stadt-Unterseite ersetzt das nicht.

  5. Verzeichnisse und echte Bewertungen

    Prüfen Sie, welche Verzeichnisse in KI-Antworten zu Ihrer Branche auftauchen. Bei uns waren es Clutch, Herold und Gelbe Seiten. Tragen Sie dort korrekte Angaben ein und bitten Sie zufriedene Kunden um eine Bewertung. Schreiben Sie nie selbst Bewertungen.

  6. Eine Seite pro Kundenfrage

    Die Antwort steht in den ersten zwei, drei Sätzen. Nennen Sie Preise netto mit Stand-Datum, den Ablauf und auch, was Sie nicht anbieten.

  7. Weiterleitungen dauerhaft lassen

    KI-Dienste erinnern sich lange an alte Adressen. Bei uns beschrieb Perplexity in mehreren Sprachen Inhalte von Seiten, die wir inzwischen per 301 weiterleiten.

  8. Monatlich messen

    Legen Sie 10 bis 30 typische Kundenfragen fest. Stellen Sie sie einmal im Monat in denselben KI-Diensten und notieren Sie Datum, Antwort und Quellen. Ergänzen Sie den Bericht zu generativer KI in der Search Console, den Bericht „AI Performance“ in Bing und Besuche von chatgpt.com und perplexity.ai in Google Analytics, erfasst nur mit Einwilligung Ihrer Besucher.

Was nicht wirkt oder nicht belegt ist

llms.txt als Hebel für Google. Google schreibt ausdrücklich, dass die Google-Suche llms.txt-Dateien ignoriert: Sie helfen dort weder, noch schaden sie. Für andere KI-Dienste kennen wir keinen öffentlichen Beleg, dass die Datei mehr Zitate bringt. Mehr dazu in unserem Ratgeber llms.txt erklärt.

Massenhaft Seiten für jede Frage-Variante. Seiten für jede Formulierung oder für Fan-out-Anfragen, die vor allem KI-Antworten beeinflussen sollen, wertet Google als Spam durch massenhaft erstellte Inhalte.

Garantien für Platz 1 oder für Empfehlungen durch ChatGPT. Laut Google hat kein externes Tool Zugriff auf die internen Ranking- und KI-Systeme. Wer Ergebnisse garantiert, verspricht mehr, als er halten kann.

Gekaufte Erwähnungen. Google zählt das Sammeln nicht authentischer Erwähnungen zu den „AEO/GEO-Hacks“, die man ignorieren kann.

Texte in „Häppchen“ zerlegen und spezielle KI-Auszeichnungen. Laut Google nicht nötig. Strukturierte Daten bleiben sinnvoll, aber es gibt kein eigenes Schema für KI.

FAQ-Markup für aufklappbare Suchergebnisse. Google hat die FAQ-Rich-Results am 7.05.2026 eingestellt. Ein FAQ-Abschnitt hilft Ihren Lesern trotzdem.

Zahlen wie „+40 % KI-Sichtbarkeit“. Sie stammen aus der GEO-Forschungsarbeit: Tests mit einem eigenen Fragenkatalog der Autoren und Suchsystemen von 2023. Ein Laborergebnis, keine Zusage für Ihr Unternehmen.

Grenzen unserer Messung

Eine Stichprobe pro Frage. KI-Antworten ändern sich von Anfrage zu Anfrage. Ein einzelner Treffer ist ein Signal, keine feste Position.

Ein Tag. Google KI-Übersichten und Copilot haben wir am 2.10.2026 nachts im Browser abgefragt, mit polnischer IP-Adresse und deutschen Sprach- und Ländereinstellungen. Das ist eine Annäherung, kein Ergebnis aus Deutschland. ChatGPT, Perplexity und Gemini haben wir am selben Abend über einen Datenanbieter mit Servern in Deutschland abgefragt.

Lücken. Den KI-Modus von Google haben wir für Deutsch nicht gemessen.

Unbekanntes Modell. Welches ChatGPT-Modell geantwortet hat, nennt der Datenanbieter nicht.

Unsere Fragen, nicht der Markt. Die Fragen passen zu unserem Angebot. Sie sind keine repräsentative Stichprobe.

Ausgangswert. Unsere deutschen Seiten waren erst wenige Tage im Index.

Zitate, nicht Kunden. Ein Zitat sagt nichts darüber, wie viele Menschen geklickt oder gekauft haben.

Die nächste Messung mit denselben Fragen ist für den 2.11.2026 geplant. Die Ergebnisse ergänzen wir hier mit Datum.

Was GEO bei uns kostet

Das GEO-Setup kostet 1.490 € netto einmalig. Die laufende SEO- und GEO-Betreuung kostet ab 990 € pro Monat, mindestens 3 Monate, danach monatlich kündbar. Das SEO-Audit mit KI-Sichtbarkeit kostet 1.290 € netto. Alle Preise zzgl. USt., Rechnung in Euro mit Reverse Charge. Leistungsumfang und Ablauf finden Sie auf der Seite GEO-Optimierung. Dass ChatGPT Ihr Unternehmen empfiehlt, versprechen wir nicht. Wenn Sie unsicher sind, womit Sie anfangen sollen, vereinbaren Sie einen Termin mit Justyna, auf Deutsch.

Häufige Fragen

Ersetzt GEO die Suchmaschinenoptimierung?
Nein. GEO ist SEO mit dem Ziel, in KI-Antworten als Quelle zu erscheinen. Laut Google beruhen die KI-Funktionen der Google-Suche auf denselben Ranking-Systemen wie die normalen Ergebnisse.
Ist „Geo-SEO“ dasselbe wie lokales SEO?
Nicht immer. Manche verwenden „Geo-SEO“ für lokale Suchmaschinenoptimierung, andere für GEO, also KI-Antworten. Fragen Sie bei Angeboten nach, was genau gemeint ist.
Hilft eine llms.txt, damit KI-Dienste mein Unternehmen nennen?
In der Google-Suche nicht, Google ignoriert die Datei. Für andere KI-Dienste gibt es keinen öffentlichen Beleg für mehr Zitate. Als Inhaltsverzeichnis für KI-Agenten ist sie ein kleiner Baustein, kein Ranking-Faktor.
Kann eine Agentur garantieren, dass ChatGPT mein Unternehmen empfiehlt?
Nein. Welche Quellen genannt werden, entscheiden OpenAI, Google, Microsoft und die anderen Anbieter. Keine Agentur hat Zugriff auf deren interne Systeme.
Wie prüfe ich die KI-Sichtbarkeit meines Unternehmens?
Stellen Sie 10 bis 30 typische Kundenfragen einmal im Monat in denselben KI-Diensten und notieren Sie Datum, Antwort und Quellen. Ergänzen Sie die Berichte in der Google Search Console und in den Bing Webmaster Tools. Kostenlose Online-Checks liefern nur eine Momentaufnahme.
Brauche ich eigene Texte für KI?
Nein. Dieselben Seiten dienen Google und den KI-Diensten. Eigene Seiten für jede Frage-Variante wertet Google als Spam.
Was kostet GEO?
Bei uns kostet das GEO-Setup 1.490 € netto, die Betreuung ab 990 € pro Monat. Details auf der Seite GEO-Optimierung.

Quellen

  • Google Search Central, Leitfaden zur Optimierung für generative KI-Funktionen in der Google-Suche, zuletzt aktualisiert am 10.07.2026, geprüft am 4.10.2026: developers.google.com/search/docs/fundamentals/ai-optimization-guide
  • Google Search Central, Spam-Richtlinien (Missbrauch durch massenhaft erstellte Inhalte), Stand 28.08.2026.
  • Google Search Central, Hinweise zu externen SEO-Dienstleistern, Stand 5.06.2026.
  • Google Search Central, Änderungsprotokoll: Einstellung der FAQ-Rich-Results am 7.05.2026.
  • Google Search Central, Dokumentation der Google-Crawler (Google-Extended), Stand 14.07.2026.
  • Microsoft Bing Webmaster Blog, „Introducing AI Performance in Bing Webmaster Tools Public Preview“, 10.02.2026, geprüft am 4.10.2026.
  • OpenAI, Dokumentation der Crawler (OAI-SearchBot, GPTBot), platform.openai.com/docs/bots, geprüft am 4.10.2026.
  • Perplexity, Dokumentation der Crawler (PerplexityBot), docs.perplexity.ai/guides/bots, geprüft am 4.10.2026.
  • Bitkom, Pressemitteilung zur KI-Nutzung in Deutschland, 28.04.2026.
  • Pew Research Center, Studie zu Klicks bei KI-Zusammenfassungen in Google, 22.07.2025.
  • Aggarwal u. a., „GEO: Generative Engine Optimization“, KDD 2024, arXiv:2311.09735.
  • FastLanding.io, Messung der KI-Sichtbarkeit: 75 Fragen, 6 KI-Dienste, 2.10.2026 (eigene Daten).

Weiterlesen

  • GEO-Optimierung

    GEO-Setup für 1.490 € inklusive llms.txt; SEO- und GEO-Betreuung ab 990 € pro Monat.

    Zur GEO-Optimierung
  • SEO-Audit mit KI-Sichtbarkeit

    Technik, Inhalte und 30 Testfragen in KI-Diensten für 1.290 € netto in 10 Werktagen.

    Zum Audit
  • llms.txt erklärt

    Was die Datei ist, wer sie liest und wie Sie sie für WordPress oder eine statische Website anlegen.

    Zum Ratgeber

GEO für Ihr Unternehmen besprechen

Justyna klärt mit Ihnen auf Deutsch, ob ein Audit, ein Setup oder die Betreuung sinnvoll ist.

Termin